






Einführend wird van Heemskercks künstlerisches Schaffen vor der Reise thematisiert. Neben den ersten biografischen Würdigungen durch Giorgio Vasari, Hadrianus Junius und Karel van Mander sind Gemälde Jan van Scorels zu sehen, in dessen Haarlemer Werkstatt van Heemskerck zwischen 1528 und 1530 als Mitarbeiter tätig war, des Weiteren eigene frühe Werke. Ergänzt werden diese durch Druckgraphik nach römischen Bauten und Skulpturen sowie Beschreibungen und Pläne der Stadt Rom, die in Holland zirkulierten und zur Vorbereitung einer Reise dienen konnten.
Im zentralen Raum sind van Heemskercks römische Zeichnungen und Gemälde ausgestellt. Die Skizzenblätter sind thematisch gruppiert, sodass Besucher*innen sowohl die hervorragende Zeichenkunst van Heemskercks entdecken als auch seinen Spaziergängen durch Rom folgen können. Dieser ästhetisch-thematische Zugang wird von einer besonderen, von der üblichen Wandhängung in gerahmten Passepartouts abweichenden Präsentation unterstützt, bei der die beidseitig bezeichneten Skizzenbuchblätter nahezu freischwebend in der Mitte des Raumes inszeniert werden.
Der letzte Raum widmet sich der Werkphase nach der Rückkehr nach Haarlem sowie der künstlerischen Rezeption und dem Nachleben der römischen Studien. Hier liegt ein weiterer Schwerpunkt der Ausstellung, der die Funktionen der Zeichnungen im malerischen und druckgraphischen Werk van Heemskercks beleuchtet.





Einführend wird van Heemskercks künstlerisches Schaffen vor der Reise thematisiert. Neben den ersten biografischen Würdigungen durch Giorgio Vasari, Hadrianus Junius und Karel van Mander sind Gemälde Jan van Scorels zu sehen, in dessen Haarlemer Werkstatt van Heemskerck zwischen 1528 und 1530 als Mitarbeiter tätig war, des Weiteren eigene frühe Werke. Ergänzt werden diese durch Druckgraphik nach römischen Bauten und Skulpturen sowie Beschreibungen und Pläne der Stadt Rom, die in Holland zirkulierten und zur Vorbereitung einer Reise dienen konnten.
Im zentralen Raum sind van Heemskercks römische Zeichnungen und Gemälde ausgestellt. Die Skizzenblätter sind thematisch gruppiert, sodass Besucher*innen sowohl die hervorragende Zeichenkunst van Heemskercks entdecken als auch seinen Spaziergängen durch Rom folgen können. Dieser ästhetisch-thematische Zugang wird von einer besonderen, von der üblichen Wandhängung in gerahmten Passepartouts abweichenden Präsentation unterstützt, bei der die beidseitig bezeichneten Skizzenbuchblätter nahezu freischwebend in der Mitte des Raumes inszeniert werden.
Der letzte Raum widmet sich der Werkphase nach der Rückkehr nach Haarlem sowie der künstlerischen Rezeption und dem Nachleben der römischen Studien. Hier liegt ein weiterer Schwerpunkt der Ausstellung, der die Funktionen der Zeichnungen im malerischen und druckgraphischen Werk van Heemskercks beleuchtet.