











Was leisten Pilze, Flechten, Bakterien, Pflanzen und Tiere für die Medizin? Die Dauerausstellung „Natur + Medizin" im Senckenberg Naturmuseum Frankfurt geht dieser Frage auf den Grund: von der Geschichte der Heilkunde über die Wirkstoffe, die Zoonosen und die Biodiversität bis zur „Medizin der Tiere". Wer Naturressourcen ausbeutet, verkleinert die Bestände, die Wirkstoffe liefern.
Eine abstrahierte historische Apotheke gliedert den neu sanierten Bestandsraum. In ihrem Inneren steht ein Apothekenschrank mit einem sechs Meter breiten Leuchtbild, in dem über hundert Organismen pharmazeutischer Bedeutung zu einem Wunderland collagiert wurden. An einem Medientisch davor erschließen die Besucher:innen die medizinische Wirkung der einzelnen Arten.
Außerhalb der Apotheke setzen sich die übrigen Bereiche fort. Innen wie außen stehen die Möbel frei im Raum: eine Tragstruktur aus Alu-Systemprofilen, verkleidet mit weißen Blechen. Eine bedruckte Leuchtfläche bildet den oberen Abschluss, auf der Vitrinen mit Exponaten stehen. In den darunterliegenden Schubladen finden sich weitere Exponate und Material zum jeweiligen Thema.
Die Architektur folgt dem Prinzip der Kreislaufwirtschaft. Alle Möbel sind verschraubt, lassen sich sortenrein zerlegen, die Materialien gehen zurück in den Stoffkreislauf.









Was leisten Pilze, Flechten, Bakterien, Pflanzen und Tiere für die Medizin? Die Dauerausstellung „Natur + Medizin" im Senckenberg Naturmuseum Frankfurt geht dieser Frage auf den Grund: von der Geschichte der Heilkunde über die Wirkstoffe, die Zoonosen und die Biodiversität bis zur „Medizin der Tiere". Wer Naturressourcen ausbeutet, verkleinert die Bestände, die Wirkstoffe liefern.
Eine abstrahierte historische Apotheke gliedert den neu sanierten Bestandsraum. In ihrem Inneren steht ein Apothekenschrank mit einem sechs Meter breiten Leuchtbild, in dem über hundert Organismen pharmazeutischer Bedeutung zu einem Wunderland collagiert wurden. An einem Medientisch davor erschließen die Besucher:innen die medizinische Wirkung der einzelnen Arten.
Außerhalb der Apotheke setzen sich die übrigen Bereiche fort. Innen wie außen stehen die Möbel frei im Raum: eine Tragstruktur aus Alu-Systemprofilen, verkleidet mit weißen Blechen. Eine bedruckte Leuchtfläche bildet den oberen Abschluss, auf der Vitrinen mit Exponaten stehen. In den darunterliegenden Schubladen finden sich weitere Exponate und Material zum jeweiligen Thema.
Die Architektur folgt dem Prinzip der Kreislaufwirtschaft. Alle Möbel sind verschraubt, lassen sich sortenrein zerlegen, die Materialien gehen zurück in den Stoffkreislauf.